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Welpentraining das große Welpenpaket

Wenn ein Welpe neu in unser Zuhause kommt wird er mit vielen neuen Reizen und Eindrücken konfrontiert. Es gibt viel zu entdecken in der großen weiten Welt!DSC_0029

Aber: Nicht jedes Verhalten unseres neuen Familienmitgliedes gefällt uns. Die Frage die sich dann stellt lautet „wie gehen wir damit um?“ Wir Menschen möchten natürlich alles richtig machen und gehen daher in eine Hundeschule und hoffen so den „perfekten“ Hund zu bekommen. Oft beginnt hier eine lange Reise voller Missverständnisse….

Als allererstes sollte man sich bewusst machen das wir es mit einem Baby zu tun haben, welches von seiner Familie getrennt und aus dem vertrauten Zuhause genommen wurde und welches unsere Sprache nicht spricht! Daher ist es notwendig schnell eine gemeinsame Sprache zu finden, um die „Sprachbarriere“ zu durchbrechen, damit wir uns unserem Welpen mitteilen können. Hier kommen die Markersignale und die bedürfnisorientierten Belohnungen ins Spiel, die die gemeinsame Sprache sind und es uns dadurch schnell ermöglichen eine vertrauensvolle Beziehung/ Bindung zu unserem Welpen aufzubauen: Denn Bindung entsteht bei Individuumen durch erfüllen alktueller Bedürfnisse.

Mit der gemeinsamen Sprache (Markersignale) und den bedürfnisorientierten Belohnungen geben wir unseren Welpen den besten Rahmen, um zu einen selbstbewussten Hund heran zu wachsen, denn er lernt durch diese Kommunikationsform, welche Verhaltensweisen lohnenswert sind und bindet sich an seine Bezugsperson.

Jedes Individuum und daher auch jeder Welpe hat sein eigenes Lerntempo. Deshalb ist es wichtig, dass jeder Welpe in seinem Tempo die Umwelt erfahren und seine sozialen Fertigkeiten „erspielen“ kann. Deswegen ist die Zusammensetzung und Gestaltung der Welpenstunden immer individuell.

Natürlich kann man in diesem jungen Alter schon mit kleinen Trainingseinheiten des „Alltagstrainings“ beginnen, doch ist die Welpenstunde dem Erlernen der soziallen Fertigkeiten vorbehalten. Hier wird das Augenmerk besonders auf die Kontaktaufnahme zwischen den Welpen gelegt, damit der kleine Welpe lernen kann, sich höflich einem (fremden) Welpen/Hund anzunähern. Daher ist die Umorientierung (der erste Teil des doppelten Rückrufes), ebenso wie das Entspannungstraining – welches unbedingt notwendig ist, damit der Welpe Artgenossen auch mit Entspannung verknüpft-fester Bestandteil der Welpengruppe.

Das Umorientierungssignal und auch das Entspannungssignal erfüllen die Kriterien eines Abruchsignals: sie lenken die Aufmerksamkeit des Welpen zurück auf seinen Menschen. Daher erarbeiten sich die Bezugspersonen und der Welpe schon in der Welpengruppe die ersten Werkzeuge um die Verhaltensweisen, die den Menschen nicht gefallen, zu beenden.

Aber auch das Handling (sich Berühren/Anfassen lassen/Medicaltraining) und das Ausgeben von Gegenständen stehen grundsätzlich mit auf dem Stundenplan, damit die Welpen mit ihren Bezugspersonen auch bei diesen unschönen Einschränkungen von Beginn an keine negative Erfahrungen machen müssen. Schritt für Schritt wird das Training entsprechend dem Entwicklungszustand des Welpen angepasst, so dass es zu keiner Überforderung kommt. Auch hier gilt Lernen soll so gut es geht Spaß machen, spielerisch werden wir die jeweiligen Signale erarbeiten.

DSC_0033Ich lasse  ausschließlich in kleinen Welpengruppen spielen.  Damit verhindern wir die Überforderung der Hunde, denn die Auseinandersetzung mit Artgenossen ist in jedem Fall anstrengend. So kann der Hund stressarm schon die „kleinen“ Körpersignale der anderen Hunde verstehen lernen, um dann entsprechend zu reagieren. In großen Welpenspielgruppen ist das meist nicht möglich, da die Hunde schlichtweg durch die Masse der Teilnehmer überlastet sind. Dort werden die Welpen oft sich selbst überlassen und Mobbing ist an der Tageordnung. Bei einem eher ängstlichen Hund werden so Ängste gesät, und der eher draufgängerische Hund, lernt dort sein wildes ungestümes Verhalten im Umgang mit anderen Hunden ein. Negative emotionale Reaktionen und Erfahrungen sind die Folge und sorgen für weitere Baustellen von „unerwünschtem“ Verhalten, was die Lebensqualität aller Beteiligten verschlechtern kann.

Es ist besser seinen Welpen lieber nur mit wenigen, dafür aber freundlichen Hundekontakte. Als viele und viel schlechte Kontakte. Diese Lernerfahrungen wirken sich nachteilig auf die Jugendentwicklung aus. Qualität statt Quantität!

Das gilt übrigens auch mit anderen Eindrücken die der Welpe macht.

Es ist nicht gut einen „Sozialisierungsmarathon“ mit den Welpen zu absolvieren. Ihn in möglichst kurzer Zeit von Ort zu Ort zu schleppen, damit er möglichst viel kennen lernt.

Die Gefahr das sich Ängste entwickeln die das Tier ein lebenslang negativ beeinflussen, ist gerade in dieser Zeit besonders groß. Dosiert Reize setzen, aber Auszeit und zur Ruhe zu kommen ist sehr wichtig für Welpen.

Die Welpenzeit und die gesamte Jugendentwicklung haben besonderen Einfluss für die Funktionen im Gehirn und damit für die Verhaltensentwicklung.

Für Welpen biete ich Welpenpakete an.

Inhalte des große Welpenpaket

(inkl. 1 Einzelstunde; 2 Theoriestunde; 3 Vortragstunden; 8 Gruppenstunden

1 Startstunde immer im Einzeltraining

  • Individuelle Besprechung von Fragen
  • Aufbau Markersignal
  • Lerntheorie (Wie lernt mein Hund)

2 Vortragstunden (Vortrag 1x im Monat, s. u. Vorträge)

  • Die Welpen und Jugendentwicklung und ihre Verhaltensveränderungen
  • Wie man seinem Hund hilft Ängste zu überwinden
  • Lerntheorie (Möglichkeiten Verhalten auf und ab zubauen)

3 Vortragstunden (Vortrag 1x im Monat, s. u. Vorträge)

  • Lernen die Körpersprache des Hundes lesen

8 Gruppentrainingsstunden

  • Vielfältige Belohnungsmöglichkeiten
  • Rückruf (Umorientierung+Anker)
  • Ausgeben von Gegenständen
  • Grundsignale (Sitz, Platz, Bleib)
  • Entspannungstraining (Sich anfassen lassen/Medical Training)
  • „Zurück“ U-Turn
  • Fussposition
  • Seitenwechsel
  • Zeigen und Benennen

Alle Trainingswerkzeuge werden nach der wissenschaftlichen belegbaren Lerntheorie aufgebaut und stammen aus dem Hause CumCane®

Trainingsgelände
Alten Möllner Str. 17
22946 Trittau

Training wird auch auf öffentlichen Straßen und Wegen stattfinden.
Teilnahmevoraussetzung an einer Gruppe

  •  Es muss eine gültige Hundehaftpflichtversicherung bestehen
  • s. auch AGBs

Anmeldung an: info@hundehirn.de

 Info bitte anklicken: